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Alasca Black

Alasca ist ein Multitalent und bezeichnet sich selbst als Wortkünstlerin. Besonders am Herzen liegen ihr Erfahrungen mit Rassismus, Diskriminierung und Hass.
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AllGeschichten

Für den Trauernden (im Inneren) Trauer sieht so aus: Aufwachen und für drei Sekunden vergessen. Dann erinnern. Dann so tun, als ob nicht. Sie sieht so aus: Mittags geht es dir gut, und um 14:17 Uhr schluchzt du wegen eines Kassenzettels, eines Lieds, eines Geruchs, eines Nichts. Sie sieht so aus: Erschöpfung. Nicht die Art, die Schlaf heilt. Die Art, die in deinen Knochen wohnt, die Entscheidungen fühlen lässt wie einen Aufstieg. Sie sieht so aus: Einen Rucksack voller Steine tragen, den niemand sonst sehen kann. An manchen Tagen sind die Steine schwerer. An manchen Tagen vergisst du, dass der Rucksack da ist – bis du dich umdrehst und er schwingt, und das Gewicht erinnert dich. Sie sieht so aus: Wut. Auf sie. Auf dich. Auf das Universum, weil es das wieder zugelassen hat. Sie sieht so aus: Verhandeln: Wenn ich doch nur etwas anders gesagt hätte.

Nomaliso had learned to count the week not in days, but in questions. Monday began with the baker. A kind man, usually, with flour dusted on his apron and a smile that seemed to belong to the bread itself. But this Monday, as she reached for her usual rye, he tilted his head and said, “Your German is really very good. Almost no accent at all. Where do you come from, originally?”

Hurt has a strange way of making a person feel singled out—chosen, as if plucked like ripe fruit. And yet, no one intentionally wants to be hurt. At least, no one worth knowing. When hurt runs deep, it can feel impossible to imagine anyone else suffering to the same degree.

Im Geiste bin ich zurückversetzt in die Tage, als mein Onkel Geschichten erzählte. Als ich älter wurde, begann ich, die Lücken zu füllen, die er bewusst gelassen hatte, um die Erzählungen „altersgerecht“ zu machen. Manchmal fiel es ihm nicht leicht, uns die Wahrheit zu deuten – besonders wenn sie in ihrer Grausamkeit zu deutlich war.

I am not afraid to side with darkness or the dark side. Not because I am reckless, but because I have taken the time to know myself. I have learned to distinguish between beauty and evil, between fear and wisdom, and between the stories we are told and the truths we must discover for ourselves. I have learned to choose my parts—to base them on my own truths, and to put things into perspective when the time, place, and mood are ripe and right.

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